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"Ohne OTRS könnten wir nicht mehr arbeiten. Der Mehrwert ist enorm."
Martin Widera - Sachbearbeiter Referat 14 | IT-Fachverfahren
LaSuB Sachsen
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Web

Um zwei Drittel schnellerer Support – für 32.000 Lehrkräfte

Warum OTRS?

Das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) hat spezielle Anforderungen, um dem ihm anvertrauten Schulpersonal den notwendigen IT-Support bieten zu können. Als zuständige Behörde für sämtliche Lehrkräfte und andere Schulangestellte in Sachsen bedarf es eines äußerst umfangreichen und komplexen Portals (das sächsische Schulportal), um diese Anforderungen adäquat erfüllen zu können.
Martin Widera, Sachbearbeiter im Referat IT-Fachverfahren, empfahl, dass der IT-Support mit einem fortschrittlichen Ticketsystem einen großen Mehrwert bewirken würde. Auch wenn dies ob der vielen Mitarbeiter – das Landesamt fungiert für 32.000 Lehrkräfte an 1.565 Schulen als Anlaufstelle – trivial anmutet, stand ein solches nicht zur Verfügung. „Es war höchste Zeit, daran etwas zu ändern”, beschreibt Martin Widera die damalige Situation.

So habe er gleich zu Beginn seiner Tätigkeit beim LaSuB als erste Aufgabe erhalten ein Ticketsystem zu implementieren. „Wir haben Umfragen durchgeführt, Meinungen eingeholt und andere Referate und Dienstleister nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt”, erinnert sich Widera. Die Antwort war immer die gleiche: „Es wurde mehrheitlich OTRS genannt.”

Auf Basis dessen fand schnell der erste Workshop mit OTRS statt – und man war zufrieden. Überzeugt hat vor allem, dass man bei Anfragen schnell und einfach reagieren kann: Nutzer können über die API (Schnittstelle) von OTRS bequem auf das externe Interface zugreifen und über einen Button sofort Hilfe anfordern.

Wichtig war bei der Implementierung auch die produktive Zusammenarbeit mit unserem Beratungsteam und dem Business Relationship Management (BRM): So entstand eine individualisierte, skalierbare, automatisierte Lösung samt Formatkonvertierung der Daten, die das Landesamt erfolgreich testen und termingerecht in Betrieb nehmen konnte.

Einfluss von OTRS

zwei Drittel an Zeitersparnis beim Support
schnelles, übersichtliches Anfragemanagement
Effizienz: mit wenig Personal viel erreichen
optimiertes Team-Management
sofortige Fehlerbehebungen mit Bulk-Aktionen

Genutzte Features

Wissensdatenbank
API (Schnittstelle)
externes Interface

Anforderungen

schneller Support
Änderungen dynamisch darstellen
strukturiertes, übersichtliches Portal
hochgradig organisiertes Anfragemanagement

Die Herausforderung

Angesichts der unzähligen zu betreuenden Lehrkräfte war das Anfragemanagement zu kompliziert, unübersichtlich und ineffektiv.
„Jeder Mitarbeiter hat ein persönliches Postfach und es gab ein Sammelpostfach”, berichtet Martin Widera. „Das führte zu deutlichen Mehraufwand im Team und es kam auch zur Mehrfachbearbeitung von Anfragen.”

Ebenso bestand eine Anforderung darin, eine zentrale und umfangreiche Wissensdatenbank zu erstellen, die mit Anleitungen, Beschreibungen und Knowledge-Base-Artikeln als erste Anlaufstelle für Supportfälle dient. Wenn zum Beispiel ein Nutzer im System nicht weiterkam, nahm es mitunter zu viel Zeit in Anspruch, ihm den richtigen Weg zuzuweisen. Widera: „Wir mussten weg davon, E-Mails mit wiederkehrenden Inhalten manuell zu verfassen.”

Als kritisch erwies sich auch die Arbeit mit Anhängen und Links, die mit der Zeit veralten und nicht immer aktualisierbar waren. All dies lässt sich mit einer zentralen Wissensdatenbank und einem externen Interface, das strukturierte, übersichtliche und standardisierte Hilfe ermöglicht, vermeiden.

Erschwerend kam hinzu, dass das LaSuB auch mit Schulwechseln zu tun hat: So kann es vorkommen, dass Lehrkräfte, die derzeit an Schule A abgeordnet sind, in Zukunft auch in Teilzeit an der Schule B oder C arbeiten. So bestand eine zentrale Herausforderung darin, die Verbindung von Lehrkräften und Schulen in OTRS dynamisch – losgelöst von festen Zuordnungen – darstellen zu können.

Da jährlich viele Abordnungen anfallen, kann das LaSuB dieser Aufgabe nicht manuell nachkommen. Ohne die Möglichkeit, die Änderungen in OTRS automatisiert abzubilden, wäre also ein erheblicher Verwaltungsaufwand entstanden.

Die Lösung

Das Landesamt erfährt dank OTRS enorme Zeitersparnisse, wie Martin Widera berichtet. Dies sei kein Vergleich zur früheren Situation, als kein Ticketsystem zur Verfügung stand.
Mit OTRS entstand zunächst eine Web-Schnittstelle, um notwendige Informationen abzugleichen und Tickets zu erstellen.

Seitdem das Anfragemanagement zentral und übersichtlich strukturiert ist, sei es laut Martin Widera nun „sehr gut beherrschbar”. Aus organisatorischer Sicht ist es für ihn ein großer Pluspunkt, dass die Anfragen – samt Notizen – schnell und unkompliziert an die jeweiligen Kollegen verteilt werden können. „Wir kommen mit wenig Personal voran.”

Wenn nun ein Nutzer an einer Stelle nicht weiterkommt, steht immer ein niedrigschwelliger Support-Button zur Verfügung. „Indem wir auch Screenshots, den Beschreibungstext und die jeweilige URL sofort zur Verfügung haben, leisten wir damit sehr schnell Hilfe.”

Auch hinsichtlich des Team-Managements gibt es viele positive Auswirkungen; das betrifft insbesondere Vertretungen, die sich nun leicht initiieren lassen: „Wenn jemand krank oder im Urlaub ist, ist es sehr einfach, das in OTRS zu verwalten.”

Der IT-Sachbearbeiter freut sich darüber, dass das Schulportal Team zwei Drittel der Zeit eingespart habe. Nicht nur die eigenen Prozesse wurden verbessert, sondern auch der Support insgesamt. “Ganz wichtig sind uns schnelle Reaktionen bei Anfragen.”

Übrigens nutzt Martin Widera als Administrator neben dem operativen System auch das Testsystem von OTRS, um Änderungen und Neuigkeiten auszuprobieren, bevor diese schließlich zum Einsatz kommen.

Insgesamt zieht er ein sehr positives Fazit zur Nutzung von OTRS: „Am Anfang ist ein neues System ungewohnt, vor allem wenn man ein Ticketsystem nicht gewöhnt war. Mittlerweile möchte es niemand mehr im Team missen.” Das System sei sehr bedienungsfreundlich und Kollegen könnten sofort und einfach handeln. Auch bei unserem Support fühlt man sich gut aufgehoben – zum Beispiel bei Feature Requests, Bugfixes oder Statusupdates.
LaSuB Sachsen

Das Landesamt für Schule und Bildung ist die nachgeordnete Behörde des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK). Rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an sechs Standorten im Freistaat Sachsen, um Bildung zu ermöglichen, Schulleitungen und Lehrkräfte zu beraten und zu unterstützen. Das Landesamt fungiert auch als Arbeitgeber für die derzeit 32.000 Lehrkräfte an 1.565 staatlichen Schulen.