OTRS is now part of Easyvista. Stronger together!

Wie Sie Ihre Budgetziele 2026 mit datengestütztem ITSM erreichen

Wie Sie Ihre Budgetziele 2026 mit datengestütztem ITSM erreichen

Mit dem Start ins Geschäftsjahr 2026 stehen IT-Verantwortliche vor einer vertrauten, aber zunehmend drängenden Herausforderung: Sie müssen oftmals gleichzeitig hohe Erwartungen erfüllen und unter strengen finanziellen Rahmenbedingungen agieren.

Die Kostensensibilität steigt branchenübergreifend und IT-Budgets stehen stärker unter Beobachtung als je zuvor. Gleichzeitig werden IT-Landschaften – geprägt durch hybrides Arbeiten, Sicherheitsanforderungen und höhere Serviceerwartungen der Anwender – immer komplexer.

Dies macht den Jahresbeginn zu einem kritischen Zeitpunkt. Budget-Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, bestimmen, wie effektiv die IT das Business in den kommenden Monaten unterstützen kann. Um ihre Budgetzielen zu erreichen, müssen Unternehmen also gezielt investieren und Mehrwerte klar nachweisen. Datengetriebenes IT Service Management (ITSM) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es operative Erkenntnisse in budgetrelevante Ergebnisse übersetzt.

Warum IT-Budgetierung wichtiger ist denn je

Bevor Budgets Mehrwert liefern können, muss klar definiert sein, welche Ziele und Erwartungen hinter der IT-Budgetierung stecken. Ein gut strukturierter IT-Haushalt ist ein Management-Framework, das Planung, Abstimmung und Verantwortlichkeit im gesamten Unternehmen unterstützt.

Zu Beginn eines neuen Budgetzyklus erfüllt die IT-Budgetierung mehrere zentrale Zwecke:

1. Kostenmanagement und -kontrolle

Budgetierung schafft Transparenz über IT-Ausgaben und hilft sicherzustellen, dass die Kosten innerhalb vereinbarter Grenzen bleiben. Dies ist besonders wichtig, da sich Ausgaben zunehmend in Richtung Abonnements, Cloud-Services und externer Anbieter verlagern.

2. Fundierte Entscheidungsfindung

Ein klar definiertes Budget ermöglicht es IT-Teams, Prioritäten zu evaluieren und Abwägungen auf Basis der verfügbaren Mittel und der erwarteten Wirkung zu treffen, anstatt nur reaktives Problem-Management zu betreiben.

3. Effektive Ressourcenallokation

Eine intelligente Budgetplanung stellt sicher, dass die Mittel sowohl den Kernbetrieb der IT unterstützen als auch gezielt auf die Bereiche mit dem größten geschäftlichen Nutzen ausgerichtet werden.

4. Projektfinanzierung und Modernisierung

Geplante Budgets ermöglichen es, in neue Technologien zu investieren, technische Schulden abzubauen und die Cybersicherheit zu erhöhen, anstatt kritische Initiativen aufzuschieben.

5. Verbesserte Kommunikation und Abstimmung

Ein definiertes Budget schafft Transparenz zwischen IT-, Finanz- und Business-Teams und gleicht Erwartungen bei der Planung von Projekten oder Veränderungen ab.

6. Risikomanagement

Mit Transparenz beim Budget lassen sich unterfinanzierte Bereiche identifizieren, die im Laufe der Zeit operative, sicherheitsrelevante oder Compliance-Risiken bergen könnten.

7. Leistungsmessung und Ergebnisse

Ein Vergleich von geplanten Budgets mit tatsächlichen Ausgaben ermöglicht es Unternehmen, die IT-Performance zu bewerten und die finanzielle Effizienz von Jahr zu Jahr zu verbessern.

Ohne diese Grundlage fällt es selbst gut gemeinten IT-Initiativen schwer, ihren Einfluss nachzuweisen oder kontinuierliche Investitionen zu sichern.

Von Budgetierungsprinzipien zu Best Practices

Um von Prinzipien zur Umsetzung zu gelangen, benötigen IT-Verantwortliche ein praxisnahes Framework. Die Definition eines klaren IT-Budgets, das mit den Unternehmenszielen übereinstimmt, erfordert mehr als Kostenschätzungen oder das Verhandeln einzelner Budgetposten. Es braucht bewährte Best Practices, welche die Finanzplanung mit der Servicebereitstellung, der operativen Effizienz und dem langfristigen Mehrwert verbinden.

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, wie Unternehmen ihren Budgetierungsansatz strukturieren, Investitionen realistisch bewerten und das ITSM nutzen können, um strategische Ziele in messbare, budgetrelevante Ergebnisse zu übersetzen.

Best Practice #1: Budgetierung mit Blick auf die Total Cost of Ownership starten

Eine der häufigsten Fallstricke in der IT-Budgetierung ist der zu eingeschränkte Fokus auf  die Anschaffungskosten. Insbesondere beim ITSM spiegeln Lizenzpreise allein selten die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen einer Lösung wider.

Ein Best-Practice-Ansatz beginnt mit der Total Cost of Ownership (TCO). Die TCO umfasst neben den Anschaffungskosten auch die folgenden Aspekte:

  • Implementierungsaufwand
  • Time-to-Go-Live
  • erforderliche interne Ressourcen
  • Integrationskomplexität
  • Skalierbarkeit 
  • laufende Betriebskosten


Lösungen, die zunächst günstig erscheinen, können in Wirklichkeit teuer sein, wenn sie lange Einführungsphasen, umfangreiche Anpassungen oder eine dauerhafte Abhängigkeit von externer Unterstützung erfordern. ITSM-Plattformen hingegen, die einen schnellen Go-Live, effiziente Workflows und eine kontinuierliche Verbesserung ermöglichen, führen über ihren Lebenszyklus hinweg oft zu deutlich geringeren Kosten.

Plattformen wie OTRS sind von Grund auf auf eine niedrige Total Cost of Ownership ausgelegt und kombinieren eine schnelle Implementierung, einen geringen operativen Aufwand und ein Lizenzmodell, das keine linearen Kostensteigerungen bei einer wachsenden Service-Nachfrage verursacht.

Die frühzeitige Einbeziehung der TCO in den Budgetierungsprozess verlagert Diskussionen von kurzfristigen Einsparungen hin zu nachhaltigem Mehrwert und schafft eine realistische Grundlage für die Bewertung von ITSM-Investitionen.

Best Practice #2: Budgetierung mit Service Management verknüpfen

Moderne IT-Budgetierung fokussiert sich zunehmend auf Ergebnisse statt auf Einzelposten. Dieser Wandel macht strukturiertes Service Management unverzichtbar. Ohne Transparenz, Konsistenz und messbare Resultate bleiben Budgets theoretisch und schwer zu rechtfertigen.

ITSM liefert die Prozesse und Daten, um den täglichen IT-Betrieb mit finanziellen Ergebnissen zu verbinden. Es ermöglicht IT-Teams, über die Erklärung von Ausgaben hinauszugehen und aufzuzeigen, welchen Nutzen das Unternehmen dafür erhält.

Durch die Integration von Budget-Aspekten in ITSM-Praktiken können Unternehmen die Service-Performance besser mit der Finanzplanung und Business-Prioritäten abstimmen. Dies gelingt besonders dann, wenn ITSM-Plattformen integriertes Reporting, transparente Kostentreiber und flexibel anpassbare Prozesse bieten, wie es bei Lösungen wie OTRS der Fall ist.

Best Practice #3: Mit datengetriebenem ITSM die Budget-Diskussion verändern

Traditionelles IT-Reporting konzentriert sich häufig auf Aktivitätskennzahlen wie das Ticketvolumen oder Reaktionszeiten. Diese sind zwar operativ hilfreich, erfahren für die Budgetplanung allerdings nur eine untergeordnete Relevanz.

Datengetriebenes ITSM ermöglicht eine relevantere Diskussion, indem Servicedaten mit budget-relevanten Fragestellungen verknüpft werden:

  • Wo werden Zeit und Ressourcen ineffizient eingesetzt?
  • Welche wiederkehrenden Probleme verursachen die höchsten Kosten?
  • Wie beeinflusst die IT-Performance die Produktivität der Mitarbeitenden?

Wenn IT-Teams diese Fragen mit belastbaren Daten beantworten können, zeigen sie, wie Serviceverbesserungen direkt zur Erreichung finanzieller Ziele beitragen. So lassen sich Budgets mit klaren Mehrwerten verknüpfen.

OTRS unterstützt diesen Wandel, indem die Software Servicedaten zugänglich und nutzbar macht und operative Kennzahlen in Erkenntnisse übersetzt, die für Finanz- und Business-Stakeholder relevant sind.

Best Practice #4: Agenten-Produktivität steigern, bevor der Headcount erhöht wird

Eine der effektivsten Möglichkeiten, IT-Budgets zu schützen, besteht darin, die Produktivität der bestehenden Teams zu maximieren. Der Fachkräftemangel und Herausforderungen bei Neueinstellungen machen den Personalaufbau teuer und unsicher. Dabei ist es deutlich teurer, neues Personal einzustellen als in das bestehende Personal – zum Beispiel in Form von Fortbildungen und individuellen Förderungen – zu investieren.

Datengetriebenes ITSM unterstützt die Produktivität durch die Zentralisierung von Serviceanfragen, Assets, Workflows und Wissen. Automatisierungen, eine klare Priorisierung und standardisierte Prozesse reduzieren den manuellen Aufwand und ermöglichen es Agenten, Probleme schneller und konsistenter zu lösen.

Aus Budget-Perspektive hat dies direkte Auswirkungen. Eine höhere Produktivität reduziert Backlogs, Überstunden und Eskalationen und begrenzt den Bedarf an temporären oder externen Ressourcen.

Kurzum: In den meisten Fällen zahlt sich eine Produktivitätssteigerung finanziell mehr als eine höhere Personaldecke aus.

Best Practice #5: Abhängigkeit von teuren externen Ressourcen reduzieren

Externe Services stellen häufig einen versteckten Kostenfaktor in IT-Budgets dar. Berater, ausgelagerter Support oder Ad-hoc-Unterstützung werden oft eingesetzt, um mangelnde Transparenz oder ineffiziente Prozesse auszugleichen.

Datengetriebenes ITSM unterstützt Unternehmen dabei, die Kontrolle zurückzugewinnen, indem es wiederkehrende Probleme und Ineffizienzen sichtbar macht. Reporting- und Analysefunktionen zeigen Muster auf, die es IT-Teams ermöglichen, Ursachen zu beheben, anstatt wiederholt für externe Lösungen zu bezahlen.

Langfristig führt dies zu besser planbaren Kosten, stärkeren internen Fähigkeiten und einer höheren Budget-Stabilität.

Best Practice #6: Budget-Entscheidungen auf klaren, einfachen Übersichten basieren

Eine zuverlässige Budgetierung erfordert verlässliche Daten. Dennoch greifen viele Unternehmen bei der IT-Planung weiterhin auf fragmentierte Tools oder Tabellenkalkulationen zurück.

ITSM-Plattformen bieten klare Übersichten zur Service-Performance, Auslastung und Asset-Nutzung. Diese Einblicke bedürfen keiner hohen Komplexität, um wirksam zu sein. Selbst einfache Dashboards können Trends aufzeigen, die bessere finanzielle Entscheidungen unterstützen.

Zu verstehen, welche Services die höchste Nachfrage erzeugen, wo Assets ungenutzt bleiben oder welche Prozesse den größten Aufwand verursachen, hilft dabei, Ausgaben auf tatsächliche Bedürfnisse statt auf Annahmen auszurichten.

Best Practice #7: KI gezielt einsetzen, um den ROI zu stärken

KI ist zunehmend Teil von IT-Budget-Diskussionen, doch ihr Mehrwert hängt von der praktischen Anwendung ab. Ein Best-Practice-Ansatz konzentriert sich auf Anwendungsfälle mit sofortigem, messbarem Nutzen.

Im Rahmen eines datengetriebenen ITSM kann KI Aufgaben wie die Ticketklassifizierung, Sentiment-Analysen, Antwortgenerierungen oder einen einheitlichen Wissenszugang übernehmen. Diese Funktionen reduzieren manuellen Aufwand und erhöhen die Konsistenz, ohne umfangreiche Transformationsprojekte zu erfordern.

OTRS unterstützt einen pragmatischen KI-Ansatz, indem die flexible Integration von KI-Services ermöglicht wird. Unternehmen können die einzelnen Services flexibel und bedarfsgerecht genau dort einsetzen, wo sie sie am besten benötigen, ohne für ein Komplettpaket zahlen zu müssen.

Wenn KI flexibel integriert und mit bestehenden ITSM-Prozessen abgestimmt wird, stärkt sie den ROI, ohne dabei unnötig die Komplexität oder die Unsicherheit zu erhöhen.

Best Practice #8: ITSM an langfristigen Budget-Zielen ausrichten

Datengetriebenes ITSM ist keine einmalige Initiative. Es ist ein kontinuierliches Framework, das Jahr für Jahr eine bessere Budgetierung unterstützt. Durch die Verknüpfung der Service-Performance mit  finanziellen Ergebnissen werden IT-Teams zu aktiven Mitgestaltern der Businessplanung und treten damit der Wahrnehmung als Kostenstelle entgegen.

Diese Ausrichtung ermöglicht es Unternehmen, souveräner auf Budgetdruck zu reagieren, Prioritäten anzupassen und Mehrwert in einer Sprache darzustellen, die Business-Stakeholder verstehen.

Fazit: Budgetdruck in Chancen verwandeln

Die Erreichung der Budgetziele 2026 erfordert weder den Abbau von Services noch das Aufschieben von Modernisierungen. Sie verlangt nach Klarheit, Disziplin und der Fähigkeit, Investitionen mit Ergebnissen zu verknüpfen.

Mit Best Practices und datengetriebenem ITSM zur Steigerung der Produktivität, Reduzierung unnötiger Kosten und Unterstützung fundierter Entscheidungen können Unternehmen Budgetdruck in Chancen umwandeln. In einem kostenbewussten Umfeld ist dieser Ansatz nicht optional, sondern essenziell.